Sind Mütter die wahren Manager?

Mutter sitzt mit Laptop, To-do-Liste und Kaffee am Küchentisch – Symbol für Mütter als Managerinnen des Alltags.

Kurzfassung für eilige Leser:innen:

Von morgens bis abends jonglierst Du als Mutter unzählige Aufgaben: Du weckst, motivierst, organisierst, planst, koordinierst, tröstest und findest Lösungen für jede kleine und große Krise. Damit übernimmst Du genau das, was in Unternehmen „Management“ heißt – mit all seinen Facetten von Organisation über Finanzplanung bis Krisenbewältigung. Du bist also eine Managerin des Alltags. Doch während diese Fähigkeiten im Beruf mit Titeln, Gehältern und Anerkennung belohnt werden, bleiben sie im Familienalltag meist unsichtbar und werden stillschweigend als selbstverständlich hingenommen.

In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, was Management eigentlich bedeutet. Wir schauen auf Studien, die belegen, welchen volkswirtschaftlichen Wert diese unbezahlte Arbeit hat, und wir stellen uns die Frage: Was wäre, wenn Mütter als Managerinnen des Alltags für ihre bezahlt werden würden? 

Dieser Artikel ist ein Plädoyer für mehr Wertschätzung: für Dich persönlich, für Mütter im Alltag und für Familienarbeit als Fundament unserer Gesellschaft. Wenn Du also schon immer das Gefühl hattest, dass Du mehr leistest, als Außenstehende wahrnehmen – hier findest Du Antworten, Zahlen und Inspiration, die Deinen Blick auf Deinen Alltag verändern können.

Ist Muttersein nicht das anspruchsvollste Management überhaupt?

Der Wecker klingelt – doch du bist schon hellwach, bereit für den ersten Einsatz des Tages. Mit einer Hand hältst du den Kaffee, mit der anderen weckst du die Kinder, während dein Kopf schon die Brotdosen sortiert, Stundenpläne prüft und darüber nachdenkt, welches Deiner Outfits zu welchem Termin passt. Nebenbei organisierst du den Kuchen für den Kindergarten, motivierst die Kinder zu frühstücken, managst es die vergessene Turntasche nach zu liefern und planst die nächsten Termine – alles gleichzeitig.

Draußen im Auto wirst du zur Logistik-Expertin: Stau, Umleitungen, kurzfristige Anrufe – kein Problem. Du koordinierst Bring- und Abholzeiten, rettest Unterlagen, hältst Termine im Blick und managst nebenbei jede kleine Krise, die unterwegs auftaucht. Du bist Krisenmanagerin, Zeitplan-Expertin und Motivatorin in einer Person.

Zurück zuhause geht Dein Tag weiter: Du kümmerst Dich um Rechnungen, planst das Abendessen, verteilst Aufgaben, tröstest kleine Seelen und regelst unerwartete Probleme. Du bist Finanzchefin, Organisatorin und Seelentrösterin zugleich.

Niemand außer Dir merkt, wie viel Management hinter all diesen scheinbar kleinen alltäglichen Aufgaben steckt.

Und dann abends….. berätst Du auch noch Deinen Mann als Jobcoach, während der Dir von seinem Tag auf der “Arbeit” erzählt. 

Du fragst Dich: Hä und was hab ich den ganzen Tag gemacht? Na jedenfalls nicht gearbeitet….

Wir Mütter leisten täglich Unglaubliches. Wir sind Organisatorinnen, Motivatorinnen, Krisenmanagerinnen, Finanzchefinnen, Zeitplan-Expertinnen und Seelentrösterinnen in Personalunion. Während andere im Job für solche Rollen Titel und Anerkennung erhalten, jonglieren wir Mütter zwischen Kinderarztterminen, Schulprojekten, Essensplanung, Job und Partnerschaft – und halten dabei nicht nur den Überblick, sondern die ganze Familie zusammen.

Und trotzdem fühlt es sich im Alltag für uns oft nicht so an, als sei das etwas Besonderes. Statt Lob oder Wertschätzung zu bekommen, haben wir oft das Gefühl, dass all das einfach dazugehört – als „typische Mutterpflicht“. 

Wenn man genauer hinsieht, steckt dahinter echte Management-Arbeit: planen, organisieren, koordinieren, delegieren, kontrollieren. Alles Fähigkeiten, die im Unternehmen hoch geschätzt werden – werden in Familien aber kaum als Kompetenz benannt, obwohl viele Frauen diese täglichen Herausforderungen meistern. Höchste Zeit also, sichtbar zu machen, wie groß die Leistung von Müttern ist. 

Ganz nach dem Motto: Ich manage ein kleines Familienunternehmen.

Das Problem: Gesellschaftlich wird diese enorme Leistung oft nicht als Management wahrgenommen, sondern als „typische Mutterpflicht“. Während im Beruf strukturierte Organisation als Kompetenz gilt, wird sie zuhause als selbstverständlich angesehen. Diese Unsichtbarkeit führt dazu, dass viele Mütter sich nicht nur belastet, sondern auch wenig wertgeschätzt fühlen.

Doch genau hier liegt die große Frage: 

Sind Mütter nicht eigentlich die wahren Managerinnen im Leben – mit Fähigkeiten, die ihresgleichen suchen? 

Uns ist es wichtig, diesen Wert endlich sichtbar zu machen!

Was bedeutet „Management“ eigentlich?

Wenn wir von Management sprechen, denken viele sofort an große Unternehmen, an Menschen in Anzügen, die Konferenzen leiten, Projekte planen und Teams steuern. Im Kern bedeutet Management aber etwas sehr Grundsätzliches: planen, organisieren, steuern und kontrollieren von Abläufen, um bestimmte Ziele zu erreichen.

Im Berufsleben heißt das zum Beispiel: Strukturen schaffen, Ressourcen sinnvoll einsetzen, Budgets planen, Prozesse koordinieren und Verantwortung übernehmen. Dafür gibt es eigene Jobtitel wie Projektleiterin, Abteilungsleiterin oder Geschäftsführerin – und entsprechende Gehälter, die die Verantwortung widerspiegeln.

Übertragen wir diesen Begriff in den Alltag einer Familie, dann zeigt sich schnell: Mütter erfüllen all diese Aufgaben – und noch mehr. Sie entwickeln Abläufe, die das Zusammenleben am Laufen halten, sie sorgen für Routinen und Struktur im Alltag, sie koordinieren Termine von Kindergarten, Schule, Arbeit und Freizeitaktivitäten. Sie behalten gleichzeitig die Ressourcen im Blick: Zeit, Geld und Energie. Und sie schaffen es, die Bedürfnisse aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bringen.

Einige Beispiele:

  • Planen: Welche Mahlzeiten gibt es diese Woche? Wie passt das mit Sportterminen, Elternabenden und Arbeitszeiten zusammen?
  • Organisieren: Wer bringt die Kinder wann wohin? Wer übernimmt Arzttermine, wer kümmert sich um Geburtstagsgeschenke oder Ferienplanung?
  • Steuern: Was tun, wenn das Kind krank wird, die Arbeit ruft und der Haushalt trotzdem weiterläuft? Spontane Lösungen gehören zum Alltag, besonders für berufstätige Mütter.
  • Kontrollieren: Wurde an die Anmeldung für den Schulausflug gedacht? Sind alle Unterlagen fürs Amt vollständig? Wurde die Mütze fürs Winterfest nicht wieder vergessen?

Kurz gesagt: Mütter sind Managerinnen auf höchstem Niveau. Sie führen kein Team aus Angestellten, sondern eine Familie – und das mit Herz, Weitblick und unerschütterlicher Flexibilität. Ihre Management-Kompetenzen sind dabei nicht theoretisch, sondern täglich gelebte Praxis: hochprofessionell, aber meist unsichtbar.

Business-Management vs. Familien-Management:

Business-Management

Projektpläne, Jahresziele, Budgetplanung

Familien-Management

Essenspläne, Wochenstruktur, Familienbudget

Business-Management

Meetings, Personalplanung, Zuständigkeiten

Familien-Management

Arzttermine, Kita-Organisation, Freizeit

Business-Management

Projektsteuerung, Krisenmanagement

Familien-Management

Krankes Kind, Terminkollisionen, Notfälle

Business-Management

Meilensteine, Kennzahlen, Feedback

Familien-Management

Hausaufgaben, Fristen, Familienkalender

Business-Management

Geld, Zeit, Personal

Familien-Management

Geld, Zeit, Energie

Care-Arbeit: Privatsache oder Fundament unserer Gesellschaft?

So beeindruckend das Familienmanagement von Müttern auch ist – gesellschaftlich bleibt es weitgehend unsichtbar. Zwar wird viel über den Gender Care Gap gesprochen, also die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen. Meist liegt der Fokus darauf, dass Paare innerhalb ihrer Familie eine gerechtere Aufteilung finden sollen. Doch damit wird die Verantwortung allein in den privaten Raum verschoben.

Die eigentliche Frage müsste lauten: Warum wird Familienarbeit von der Gesellschaft und vom Staat so wenig unterstützt? Denn ohne diese tägliche, unsichtbare Managementarbeit würde unsere Wirtschaft gar nicht funktionieren – Kinder würden nicht rechtzeitig in die Schule kommen, Termine würden platzen, die nächste Generation wäre nicht umsorgt und begleitet. Trotzdem gilt Care-Arbeit nach wie vor als selbstverständlich, als „Privatsache“ und nicht als gesellschaftlich relevante Leistung.

Das zeigt sich auch im Alltag: Wenn ein Vater sein Kind von der Kita abholt, wird er oft bewundernd gelobt – „Toll, dass er das macht!“ – während es bei einer Mutter stillschweigend vorausgesetzt wird. Wenn Frauen in Teilzeit arbeiten, um Familie und Job zu vereinbaren, wird es als normal angesehen; bei Männern hingegen gilt es als Ausnahme und besondere Leistung. Diese Ungleichbehandlung macht sichtbar: Die Verantwortung für Care-Arbeit liegt in den Augen der Gesellschaft immer noch überwiegend bei den Müttern.

Es fehlen echte strukturelle Entlastungen: flächendeckende Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle, finanzielle Anerkennung von Care-Arbeit oder steuerliche Vorteile, die wirklich bei Familien ankommen. Stattdessen wird erwartet, dass Mütter das „irgendwie nebenbei“ stemmen. Die Folge: Überlastung, Burnout, Teilzeitfalle und das Gefühl, nie genug zu leisten.

Vielleicht sollten wir den Gender Care Gap nicht nur innerhalb der Familien ausgleichen, sondern gesellschaftlich fair verteilen – indem Familienarbeit sichtbar gemacht, anerkannt und unterstützt wird. Denn sie ist keine Nebensache, sondern das Fundament unserer Gesellschaft.

Genau aus diesem Grund haben wir MütterManagement gegründet. Der Begriff verbindet die beiden Welten, die so oft getrennt voneinander gedacht werden: „Mütter“ und „Management“. Damit machen wir sichtbar, was im Alltag viel zu oft unsichtbar bleibt – die unzähligen Aufgaben, die Mütter tagtäglich stemmen. Ob Care-Arbeit, mentale Verantwortung, Organisation von Terminen, Koordination von Abläufen, Erziehung der Kinder oder der ständige Balanceakt zwischen Beruf und Familie: Hinter all dem steckt echtes Management. Und doch wird es selten als solches benannt oder anerkannt. Mit MütterManagement wollen wir genau das ändern. Wir möchten zeigen: Mütter leisten Management auf höchstem Niveau – und verdienen dafür nicht nur Respekt, sondern auch gesellschaftliche Sichtbarkeit.

Was wäre, wenn Mütter wie Managerinnen bezahlt würden?

Stellen wir uns einen Moment vor: Mütter würden für ihre Managementleistungen entlohnt – so wie Führungskräfte in Unternehmen. Ihr Tag wäre nicht „nur“ Alltag, sondern eine offiziell anerkannte Vollzeitposition.

  • Organisatorin des Familienbetriebs – Wert: vergleichbar mit einer Projektleiterin oder einem Manager.
  • Finanzchefin des Haushalts – Wert: wie eine Controllerin, die Budgets plant und einhält.
  • Krisenmanagerin – Wert: wie eine Führungskraft, die Notfälle meistert, ohne dass der Betrieb stillsteht.
  • Zeitplan-Expertin – Wert: wie eine Assistentin der Geschäftsführung, die Termine koordiniert.
  • Seelentrösterin und Motivatorin – Wert: unbezahlbar, denn emotionale Intelligenz ist die Basis für jedes gute Team.

Rechnet man all diese Rollen zusammen, kommen Studien auf Summen von mehreren zigtausend Euro im Jahr, die Mütter verdienen müssten – wenn ihre Care- und Managementarbeit bezahlt würde. In manchen Berechnungen beläuft sich der fiktive „Mütterlohn“ sogar auf das Gehalt einer Top-Managerin.

Dieser Gedankengang macht deutlich: Mütter leisten Arbeit, die wirtschaftlich hoch relevant ist. Der Unterschied ist nur: Sie wird nicht bezahlt und nicht einmal gesehen.

Vielleicht sollten wir uns also häufiger fragen: Warum gilt Management im Unternehmen als Karriere, während Management im Familienalltag als „Privatsache“ abgetan wird? Und wie anders würden Mütter sich fühlen, wenn ihre tägliche Leistung denselben Stellenwert hätte wie ein Job mit Titel, Vertrag und Gehalt?

Was wäre, wenn Mütter wie Managerinnen bezahlt würden?

Stellen wir uns vor, die vielen Jobs einer Mutter würden wie in der Berufswelt bezahlt werden. Dann sähe das mit einem Jahresbruttogehalt ungefähr so aus:

Organisatorin des Familienbetriebs 

= Projektleiterin mit 55.000 €

Finanzchefin des Haushalts

= Controllerin/ Buchhalterin mit 50.000 €

Krisenmanagerin

= Change Managerin/ Notfallkoordination mit 60.000 €

Zeitplan-Expertin

= Assistenz der Geschäftsführung mit 45.000 €

Seelentrösterin & Motivatorin

= Psychologin/ Coach mit 65.000 €

Erzieherin & Lehrerin

= Grundschullehrerin mit 55.000 €

Gesamtsumme: ca. 330.000 € pro Jahr

Was Forschung klar zeigt: Ohne Care-Arbeit bricht die Wirtschaft zusammen

Auch die Forschung beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie Care- und Familienarbeit bewertet werden sollte. Die Ergebnisse sind eindeutig: Ohne die unbezahlte Arbeit von Müttern (und natürlich auch Vätern) würde weder die Gesellschaft noch die Wirtschaft funktionieren.

  • UN-Berichte zeigen, dass unbezahlte Sorgearbeit weltweit etwa 10 bis 39 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmacht – würde man sie mit Geld bewerten.

  • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat berechnet, dass in Deutschland jährlich rund 826 Milliarden Euro durch unbezahlte Sorgearbeit erwirtschaftet werden – also fast die Hälfte des offiziellen BIP!

  • Der Gender Care Gap liegt in Deutschland laut BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) bei rund 52 %. Das heißt: Frauen leisten im Schnitt 52 % mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer.

Die Wissenschaft ist sich also einig: Familienarbeit ist nicht nur privat von unschätzbarem Wert, sondern auch volkswirtschaftlich hochrelevant. Das Problem ist nicht die fehlende Bedeutung – sondern die fehlende gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung.

Was bedeutet das für Dich als Mutter persönlich?

Die fehlende Anerkennung und Unterstützung von Familienarbeit bleibt nicht ohne Konsequenzen – weder für Mütter noch für unsere Gesellschaft.

Vielleicht geht es Dir manchmal so: 

  • dass Du Dich erschöpft und unsichtbar fühlst,
  • dass Du Deine eigenen Bedürfnisse nach hinten schiebst,
  • dass Du Dich fragst, ob Du „genug“ tust – obwohl Du längst übermenschlich viel leistest

Es ist wichtig, dass Du Dir bewusst machst: Deine Arbeit ist echte Managementleistung. 

Sie ist wertvoll – für Deine Kinder, für Deine Familie und für die Gesellschaft. Wenn sie im Außen nicht anerkannt wird, heißt das nicht, dass sie weniger zählt.

Umso entscheidender ist es, dass Du Dir selbst Anerkennung gibst und Dir Möglichkeiten schaffst, in denen Deine Leistung sichtbar und leichter wird – sei es, indem Du Aufgaben teilst, Unterstützung einforderst oder Dir bewusst Pausen nimmst.

Fazit für Dich: Mütter sind die wahren Managerinnen des Lebens!

Vielleicht fühlst Du Dich manchmal so, als ob all das, was Du täglich leistest, gar nicht zählt. Als ob es „einfach dazugehört“. Aber lass Dir eins sagen: Deine Arbeit ist echte Management-Leistung. 

Mütter leisten tagtäglich, was in jedem Unternehmen höchste Anerkennung und ein stattliches Gehalt wert wäre: Sie planen, organisieren, koordinieren, steuern und halten das System „Familie“ am Laufen. Dabei übernehmen sie unzählige Rollen – von Organisatorin über Finanzchefin bis hin zur Krisenmanagerin – oft gleichzeitig und oft unsichtbar.

Doch unsichtbar heißt nicht unbedeutend. Im Gegenteil: Ohne diese Arbeit würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Was im Beruf mit Titeln, Boni und Lob honoriert wird, bleibt im Familienalltag häufig selbstverständlich und unbezahlt. Genau deshalb ist es uns so wichtig, die Managementleistungen von Müttern sichtbar zu machen. 

Beginnen wir damit, dass Du selbst Deinen Wert erkennst. Dass Du Dir bewusst machst, was Du alles schaffst, und dass Du Dir dafür auch Anerkennung gibst. Ja, es wäre schön, wenn Politik und Gesellschaft Care-Arbeit endlich aufwertet. Noch ist dies aber nicht der Fall. Aber vielleicht, wenn wir gemeinsam laut und sichtbar werden, wird eines Tages niemand mehr fragen: „Was hast du den ganzen Tag gemacht?“, sondern anerkennend sagen: „Wow – du bist eine echte Managerin des Lebens.“

Also mach Deine Leistung sichtbar – für Dich selbst, für Deine Familie und für andere Mütter.

Denn Du bist nicht „irgendwie beschäftigt“. Du führst ein kleines Unternehmen mit Herz, Verstand und unerschütterlicher Power. Und genau das macht Dich zur wahren Managerin des Lebens

Muttersein ist keine Pflicht, sondern ein “Geschenk” an die Gesellschaft – und verdient Respekt!

FAQ: Deine Fragen unsere Antworten

Warum gilt Familienarbeit nicht als Beruf?

Familienarbeit wird gesellschaftlich noch immer als „Privatsache“ betrachtet. Sie passiert im unsichtbaren Raum, ohne Verträge, Titel oder Gehälter. Genau deshalb wird sie oft nicht als echte Arbeit anerkannt – obwohl sie essenziell für das Funktionieren von Gesellschaft und Wirtschaft ist.

Sprich laut aus, was Du tust: „Ich habe heute den Arzttermin organisiert, die Geburtstagsfeier geplant und die Steuerunterlagen vorbereitet.“ Auch ein Familienkalender oder eine To-do-Liste, die für alle einsehbar ist, macht Deine Arbeit transparenter. Sichtbarkeit beginnt im Kleinen.

Weil Care-Arbeit selten in „fertigen Projekten“ endet. Es gibt kein Abschlussmeeting, keine Urkunde, keinen Bonus. Vieles ist unsichtbar und wiederholt sich täglich. Das bedeutet nicht, dass es weniger wert ist – nur dass die Anerkennung im Alltag fehlt.

Delegiere, setze Prioritäten und plane Dich selbst ein. Du musst nicht alles allein schaffen. Überlege, welche Aufgaben Dein Partner, Deine Kinder, Großeltern, Freunde oder auch professionelle Unterstützung übernehmen können. Stärke zeigt sich darin, Verantwortung zu teilen.

Ja – aber nicht automatisch. Es braucht noch viel Bewusstsein in unserer Gesellschaft. Bis dahin ist es wichtig, dass Du Dir selbst Anerkennung schenkst und Dir klarmachst: Du bist keine „Helferin im Hintergrund“, sondern die Managerin Deiner Familie – und ohne Dich würde vieles nicht laufen.

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